E-Commerce
|
Das World Wide Web Konsortium hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Standards zur Beschreibung von Daten und Meta-Informationen im Web in einer maschineninterpretierbaren Form entwickelt. Initiativen wie Linking Open Data oder in Österreich die Initiative ebSemantics haben es sich zum Ziel gesetzt, auf Basis dieser Sprachen Informationen aller Art (bei ebSemantics mit Schwerpunkt auf Produkt- und Dienstleistungsinformationen) umfangreich frei und leicht zugänglich zur Verfügung zu stellen. Smart Information Systems arbeitet bereits heute teilweise mit „echten“ Semantic-Web-Daten, meist werden aber derzeit noch Daten, die über XML- oder andere traditionelle Datenschnittstellen zur Verfügung gestellt werden, vorher intern in das Semantic-Web-Format umgewandelt. |
|
Das Unternehmen setzt aber langfristig auf die Etablierung des Semantic Web auch im E-Commerce-Bereich und unterstützt deshalb mit internen Projekten und durch die Mitarbeit in gemeinsamen Forschungsprojekten mit Partnern die Entwicklung dieser Infrastruktur.
Obige Grafik soll verdeutlichen, dass es wirtschaftsgeschichtlich immer eine Entwicklung hin zu besser funktionierenden Märkten gegeben hat. Aus ökonomischer Sicht gibt es immer einen Trend dazu, dass das Zusammenkommen von Angebot und Nachfrage auf jenem „Marktplatz“ geschieht, wo Transaktionskosten bzw. insbesondere Informationskosten für die Nachfrager am geringsten sind. Der sich aktuell etablierende Semantic-Web-basierte E-Commerce ist der nächste Sprung in Richtung eines besser funktionierenden Marktes und Smart Information Systems entwickelt und vermarktet dafür eine Such- und Beratungstechnologie.
Forscher, global führende Software- und Industrieunternehmen arbeiten gemeinsam mit Standardisierungsorganisationen unter organisatorischer Leitung des Word Wide Web Consortiums (W3C) intensiv an der Realisierung des Semantic Web. Studien gehen davon aus, dass eine massive Verbreitung von Semantischen Technologien bevorsteht. Smart Information Systems ist aufgrund der Nutzung von bereits heute vorhandenen Datenschnittstellen von diesen Entwicklungen grundsätzlich unabhängig davon, möchte jedoch einen wesentlichen Beitrag zur Verwirklichung des „Semantic Web“ leisten. Die zunehmende Verbreitung von maschinen-interpretierbaren Daten ermöglicht es dem Unternehmen damit künftig die "Smart Assistant"-Technologie nicht nur auf geschlossenen E-Commerce-Portalen anzuwenden, sondern Usern interaktive Produkt- und Dienstleistungsberatung über alle in dieser Form im Web angebotenen Angebote zu bieten. Die Entwicklung des Semantic Web kann analog zur Entwicklung des heutigen World Wide Web gesehen werden. Genauso wie es sich heute in vielen Branchen kaum Unternehmen erlauben können, Produkt- und Dienstleistungsangebote nicht auf ihren Websites zu veröffentlichen, um von potentiellen Kunden gefunden zu werden, werden Unternehmen in Zukunft ihre Angebote parallel zum HTML-Format auch in maschineninterpretierbarer Form veröffentlichen, um damit für eine breitere Zielgruppe auffindbar zu sein.


